Grüße aus Indien – vegetarisches Gemüsecurry

Wenn ich an Indien denke, denke ich an Curry, und genau das möchte ich heute mir dir kochen.

Curry

Es hat mich ja schon an einige Orte auf dieser Welt verschlagen, aber Indien, oh man, das musst du einfach selbst erlebt haben. Wir waren damals zwei Wochen im Norden Indiens und es hat, so abgedroschen es klingt, unser Leben verändert. Ich kann nun sagen ich bin als glücklicherer und zufriedener Mensch wiedergekommen und nein, wir haben keine bewusstseinsverändernden Substanzen im Aschram genommen.

 

 

Wenn dich die Kuh nicht abgeschreckt hat, dann bist du nun bereit für mein indisches Curry. Bevor wir Deine Wohnung jedoch in eine herrlich duftende Curry-Küche verwandeln brauchen wir noch ein paar Zutaten. Ich hab früher einfach immer das fertige Currypulver genommen, ich hatte nämlich gedacht dabei handelt es sich um eine Currypflanze oder so ähnlich. Doch eigentlich ist Curry vielmehr eine Gewürzmischung und besteht aus rund 23 einzelnen Zutaten, darunter Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Gewürznelken, Zimt, Ingwer, und und und…

Um es abzukürzen, ich verwende eine gelbe Currypaste, die hat sich für dieses Gericht besonders bewährt.

Zutaten

  • Gelbe und rote Paprika
  • Linsen
  • Zucchini
  • Möhren
  • Kokosmilch
  • Reis
  • Kartoffeln (optional)
  • Blumenkohl (optional)
  • Gelbe Curry Paste (aus dem Asialaden z.B. vom Cook Brand)
  • Erdnussbutter (wenn vorhanden)
  • Erdnüsse, gerösttet und gesalzen

Die Möhren, Zucchini und Paprika schneiden, wenn du das Gericht mit Kartoffeln oder Blumenkohl machst diese am Besten vorkochen.

Jetzt die Möhren mit etwas Öl in einer hohen Pfanne anbraten, Paprika, Zucchini und Linsen dazugeben und mit etwas Wasser (ca. 150 ml) ablöschen. Ich gebe auch gerne Gemüsebrühe dazu. Jetzt darf das Wasser etwas reduziert werden. Parallel kannst du schon den Reis aufstellen, ich mach für 2-3 Portionen ca. eine halbe Tasse Reis. Es kann dann auch schon die Currypaste in den großen Topf hinzugegeben werden, ich nehme für 2-3 Portionen rund 3/4 Esslöffel von der Paste. Dazu kann man auch nochmal soviel Erdnussbutter geben, aber es geht natürlich auch ohne. Wichtig ist das das Curry nicht zu trocken wird, ich gebe daher die Kokosmilch bald dazu und gieße nach Bedarf noch etwas Wasser oder Milch dazu.

TIP

Milch eignet sich gut um die Schärfe von Curry zu regulieren. Allerdings kann sich Schärfe und der Geschmack während dem Kochen stark verändern. Also immer am Schluss nochmal probieren und abschmecken! Sollte es mal wirklich zu scharf am Teller gelandet sein, kann die Schärfe auch mit Bier oder Milch im Mund neutralisiert werden, keinesfalls Wasser trinken, das verstärkt das Schärfeproblem nur!

Curry gewinnt mit der Zeit an Geschmack, mir ist es schon oft passiert, dass das Curry am nächsten Tag noch viel besser geschmeckt hat. Meiner Meinung nach braucht ein gutes Curry mindestens 2 Stunden, ähnlich wie bei anderen Eintöpfen wie Chilli oder Gulasch auch ist es dann einfach leckerer. Meine Frau ist da etwas pragmatischer, sie bevorzugt die schnelle Variante, quick and dirty – wie sie sagen würde. Zugegeben es ist auch nicht leicht die Geduld zu wahren wenn Kinder und Eltern Hunger haben und es dann auch noch so gut nach Curry duftet. 🙂

Ich liebe ja Kochen mit allen Sinnen, daher heute nur für dich neben dem herrlichen Duft auch noch eine passende akustische Untermalung.

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